deepdownimdamals
flickr
fragnfragnfragn
haltdochnochherllichjungsein
it's my theory, all about thesen.
jea
lesn
naja
oijoijoi
sbloggn
schejns
schweinezimplbabe
slebn
snashigs
soischz
soischzgwesn
... weitere
Profil
Abmelden
icon

 

slebn

in zeiten, in denen man immer wieder seine stimme verliert, schätzt man tage, die damit beginnen, dass man duschgels verwendet, die nach "leichenimprägnierungsmittel" riechen und einem zu seltsamem aufschwung verhelfen.

das leben im sommer tut gut. man gewöhnt sich um, man arrangiert sich, man hat neue nachbarn. man pflanzt, auch das herz. der blick, als ruzzi meinte, oma wolle ein echtes lamm im garten schlachten. der blick, als ich den autoverleiher - meine kompetenz beweisen wollend - fragte, wie viele gänge denn das gefährt habe. mega wäre fast gestorben, von einem elefanten zertrampelt, deep down in afrika. man muss sich eigentlich keine sorgen machen, hauptsache, kurt macht's spaß. döner in farbe. und vieles.

ich koche. man fragte mich sogar schon nach einem rezept. joyce,
ach ja und: yella!
_MG_6388

und dann sah ich mir ein paar alte fotos an und dachte, wenn es so etwas wie eine vorher/nachher-visage gibt, dann kann man die hier sehen. und um was es geht, ist nicht wichtig. das prinzip zählt, wie immer. und es zählt auch, dass ich wie ein süßer stecken am snowboard stehe und darauf warte, dass das ziehen - vom mittelfußknochenbereich beginnend hinten zur ferse hoch - nachlässt.
... I heard a crash of thunder
the earth shook in reply ...

ich bekomme fotos von schiffen aus malta und ägypten, der fex weilt in istanbul, ich wälze mich im schnee am balkon, gestern tätigte ich bestellungen die winterliche sportausrüstung betreffend, während ich über eine reise in die wüste las. dass ich - obwohl für gewöhnlich in schön geformtem bogen an den jeweiligen zonen vorbeischleichend [oder je nach laune: ein bisschen luftsprungartig vorbeirollend] - schon letzten samstag einen glühwein am soeben eröffneten christkindlmarkt zu mir nahm, das beweist wohl auch, dass ich heuer durchaus gewillt bin, dem winter eine chance zu geben, hää!

mein kind, vornamens ernst hans-wurst oder lisa hans-wurst, wird mit seinen unwurstigen fingern einmal sein eigenes häschen streicheln, das das erste sein wird, das ich mir für den weiblichen oder männlichen hans-wurst kaufe oder schenken lasse, das habe ich heute beschlossen, während die zukünftige tante swine mit ihren unwurstigen fingern ihre kopfhaut kratzte und ich mich von der idee, ein häschen auf meinem balkon zu beherbergen, vorerst endgültig verabschiedete: mein netbook ist schließlich auch weiß und irgendwie ein guter hasenersatz, mit dem man auch noch geld verdienen und zeit sparen kann; zeit, die man dann beispielsweise am picturesque achensee [agency], which is situated between impressive mountains – similar to a fjord – shimmering in a Caribbean turquoise, verbringen kann, um über furchtbar aneinandergereihte wörter, die sich noch mehr auszahlen, nachzudenken.

... das war dann wohl das zitat von gestern nachmittag und eigentlich wäre ich gerade in züri und im stollen wäre ich auch schon gewesen und in sofia auch und auf dieser einen versteckten griechischen insel auch. nicht immer geht es so, wie man will, aber der fex macht jetzt karriere. und ich hatte vorgestern abend schon wieder vergessen, döners katzen zu füttern, aber das gefühl, als wir dann am nächsten morgen hechelnd, keuchend und in der hoffnung, es noch rechtzeitig geschafft zu haben, vor ihrer tür standen und versuchten, diese zu öffnen, um uns anschließend strammen und straffen schrittes zur futterstelle zu begeben und versäumtes nachzuholen, und das nicht ging, weil der schlüssel von innen schon steckte und die katzen schon nicht mehr hungrig waren, das gefühl werde ich nicht mehr vergessen. danach gingen wir zum ruetz frühstücken, das klo dort war eiskalt.

seit fünf tagen vergrippt in der wohnung gefangen. es gibt besuche von fadisierten zeitgenossen. arbeitsteilung. es gibt neue lebensphasen bei swine. man wünscht sich, bald im bad zu verdampfen, stattdessen fotos übers netz jagen und sich wieder wegwünschen, außerdem worte wie "mit dem feuer spielen" am telefon vernehmen und sanft den kopf schüttelnd in sich hineinkichern - währenddessen darüber nachdenken, wie schön "kichern" als wort an sich doch ist - und zum nächstgelegenen becher voller tee greifen.

manche sind wahnsinnig, fex bald wieder kurz verreist, ruzzi in verona, mega noch im felsenschlund, berlinzöpfl grad da. wie schön es war, auf der flucht vor land und den leuten daheim zu sein und niemanden zufällig zu treffen, keine telefonate zu tätigen. und hier gespräche über drei arztbesuche an einem tag, während mir schon einer reicht, theorien über das ewige thema, rotzige nasen, keine zeit für irgendwas und der ein bisschen glitzerige geruch nach schnee und ein ruzzi, der sich selbst als glamour bezeichnet. man will in die natur oder eine infusion im warmen sommerregen oder ein girly man sein:


nach griechenland vor thailand zwischenstoppen bei oma. es riecht wie immer, es fühlt sich ein bisschen anders an. sie wird immer kleiner, dünner und verschwindet bald wohl ganz. manchmal würde ich das auch gerne, vor allem im winter.

I'll take this soul that's inside me now
Like a brand new friend
I'll forever know.

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma
More moose content in weblogs! Official NaNoWriMo 2005 Participant

kostenloser Counter